ENDGÜLTIGE ANERKENNUNG

Im Mai 1992 erhielt der FPZV seine endgültige staatliche Anerkennung durch das Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes NRW nach dreijähriger Probezeit und weiterer Überprüfung seiner Tätigkeit durch die DLG-Kommission.

Vom 12.02.1992 bis September 1998 war Dr. Georg Oeppert als Zuchtleiter tätig. Unter seiner Leitung wurde die Zuchtbuch-Ordnung des FPZV in Abstimmung mit der ZVO (FN) und der zuständigen Behörde weiter ausgearbeitet. Am 22.04.1993 wurde der FPZV als Mitgliedsverband der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) Abteilung Zucht aufgenommen.

Im Laufe des Jahres 1993 hat sich eine Gruppe amerikanischer Züchter der Friesenpferde an den FPZV gewandt und um züchterische Unterstützung gebeten. Ein Vertrag über die Zusammenarbeit wurde geschlossen. Neben den züchterischen Veranstaltungen war der FPZV mit seinem Informationsstand und Schaubildern immer auf den Pferdemessen wie "Equitana" und "Euro-Cheval" vertreten. Um den Mitgliedern und Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich zu treffen, Ideen auszutauschen und aktiv an sportlichen Prüfungen und Schauvorführungen teilzunehmen, wurde das "Friesenfest" ins Leben gerufen. 1996 fand erstmalig auf dem Gelände des Ritterguts Kalbsburg das "Friesenfest" statt. 1997 richtete der Verband das "Friesenfest" in Dillenburg und 1998 in Gahlen aus.

Ab 1999 findet das Friesenfest wieder in Dillenburg statt. Ab dem Jahr 1994 wurde die zentrale Hengstkörveranstaltung um die Championskörung erweitert, die sich aus verschiedenen Beurteilungskriterien zusammensetzt: Qualität der Nachzucht, Eigenleistung wie HLP- und Körnote, Tagesform, Turniererfolge und Plazierungen in den beiden ausgeschriebenen Prüfungen im Reiten und Fahren. Gleichzeitig wird diese jährliche zentrale Hengstkörveranstaltung dazu benutzt, den Züchtern die zur Verfügung stehenden Deckhengste vorzuführen. Hier die Namen der Champion: 1994 und 1995 "Gregor", der bereits 1987 von der deutsch-niederländischen Körkommission gekört und geprüft wurde, weitere Champions waren 1996 und 1997: "Remko van Noordwijk"; 1998 und 1999: "Reinder van‘t Hop".....

DER VERBAND WÄCHST

Die Qualität der zur Zucht vorgestellten Stuten nahm von Jahr zu Jahr zu. So hatten immer mehr Stuten die Qualität einer "Stern-Stute". Ein Anliegen der Zuchtkommission war es daher, diese und nicht nur "Modell-Stuten" auf ihre Tauglichkeit im Gebrauch zu prüfen.

So konnte neben den Feldprüfungen auch erstmalig 1997 dann weiterhin 1998 eine Stationsprüfung für Stuten in Dillenburg durchgeführt werden.

1997 bestand "Wendi" (Gregor x Lammert) mit Exterieur- und Gangqualitätsnote 8,0 die Eigenleistungsprüfung und konnte als Modell-Stute eingetragen werden. Sie war die erste Stute aus deutscher Zucht, die dieses Prädikat erhielt.

1998 konnte aufgrund ihrer sehr guten Nachzucht die Stern-Stute Geldau (Hearke x Ritske) als erste Präferent-Stute des FPZV ausgezeichnet werden. Geldau wurde ebenfalls bereits im FPZV gezogen.

So wie verschiedene andere Pferdezuchtverbände hat der FPZV seine Hochs und Tiefs erlebt, was dazu führte, dass im Januar 1999 ein komplett neuer Vorstand gewählt wurde. Die Züchter wurden seit Januar von Frau Dr. Christina Hassen- stein betreut. Frau Dr. Hassenstein stellte sich auf der Jahreshauptversammlung am 8. Mai den Mitgliedern vor und führte die zentrale Hengstkörveranstaltung vom 7. bis 9. Mai durch.

Ich hoffe, daß alle Mitglieder und Freunde mit Wohlwollen dem Verband in die nächsten zwanzig Jahre folgen und auch mit Rat und Tat unterstützen werden.

Dieser Text wurde von der bereits verstorbenen Frau Claudia Weyer
verfasst und dem FPZV zur Verfügung gestellt. Vielen Dank





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